Erzählungen
Als ich sterblich war
Übersetzt von Elke Wehr
Erschienen bei Klett-Cotta, 238 Seiten, ISBN: 3-608-93319-0
Erschienen im dtv, 192 Seiten, ISBN 3-423-12779-1
Inhalt:
Ein Pornodarsteller erzählt von seinem letzten Job als Leibwächter einer suizidgefährdeten Milliardärstochter; der Besucher eines Pferderennens wird im beiläufigen Gespräch mit einem Nebenstehenden Zeuge des Augenblicks, in dem ein Mord geplant wird; ein an Depressionen leidender Schriftsteller setzt seine Medikamente ab, um seine Forschungsarbeit über den Schmerz zu vervollkommnen; ein Geist schildert minutiös die Umstände seines Todes und erinnert sich in allen quälenden Einzelheiten an die Zeit "als ich sterblich war"
Rezensionen:
Auf dem Blutacker der Liebe
Erschienen in Berliner Zeitung, 10.04.1999
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/1999/0410/magazin/0015/index.html
Morden ohne Motiv
Erschienen in Die Welt, 27.03.1999
http://www.welt.de/print-welt/article568971/Morden_ohne_Motiv.html
Während die Frauen schlafen
Übersetzt von Renata Zuniga
Erschienen bei Wagenbach, ISBN: 3803111838
Erschienen im dtv, ISBN: 3423129220
Inhalt:
Eine Urlaubsbekanntschaft auf Mallorca. Ein Pärchen am Strand weckt die Neugierde des Ich-Erzählers:
Der Mann hält tagtäglich jede Bewegung der jungen Frau mit einer Videokamera fest. Sie ist von makelloser, sahniger Schönheit, er ist erheblich älter als sie, nicht schön, nicht häßlich, nur dick. In einem nächtlichen Gespräch unter vier Augen offenbart er dem voyeuristischen Ich-Erzähler, was es mit der ständigen Filmerei auf sich hat. Und das zunächst völlig unschuldig scheinende Urlaubsvergnügen wird zunehmend bedrohlicher ...
Ob die Frauen schlafen, während am nächtlichen Swimmingpool über ihr Leben und ihren Tod verhandelt wird, ob es sich um ein echtes Gespenst aus dem Spanischen Bürgerkrieg handelt, dem ein umtriebiger Engländer auf die Spur zu kommen sucht; ob ein Doppelgänger in Barcelona einen Geschäftsmann in den Ruin treibt oder ob ein junger Mann von der Geliebten seines verstorbenen Vaters Briefe aus dem Jenseits erhält: Der Zwang, sich auf wenige Seiten konzentrieren zu müssen, hat Marías' großartiger Erzählkunst keinen Abbruch getan, ganz im Gegenteil.
Rezensionen
Der Singsang der Waschfrauen beim Tee
Erschienen in Berliner Zeitung, 19.02.2000
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2000/0219/magazin/0015/index.html